Knell, Stirböck & Naas auf Informationsreise am Edersee

Ländlicher Raum23. Mai 2019

WALDECK – Die FDP-Landtagsabgeordneten Wiebke Knell (Neukirchen), Oliver Stirböck (Offenbach) und Dr. Stefan Naas (Steinbach) trafen sich am Edersee mit verschiedenen Experten, um sich über die Problematik des niedrigen Wasserstandes zu informieren.  Bei einer Rundfahrt mit der „Edersee-Star“ hatten die Abgeordneten reichlich Gelegenheit Fragen an die reichlich gekommen Vertreter zu stellen und zu beantworten.

„Der Edersee wurde vor mehr als 100 Jahren zur Sicherung des Schifffahrtsbetriebs auf der Oberweser und zum Zweck des Hochwasserschutzes errichtet. Der Stausee ist heute aber auch das touristische Highlight Nordhessens und weit über die Grenzen Hessens als Ausflugs- und Urlaubsziel bekannt und beliebt“, sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Dr. Stefan Naas. „Ob in den Hotels und Gastronomiebetrieben, Wassersportschulen und Bootsverleihen oder auf den Wander- und Radwegen der Erlebnis- und Ferienregion – der Tourismus rund um den Edersee erreicht mehr als 180 Millionen Euro Wertschöpfung und sichert 3.500 Arbeitsplätze in der Region. Wir müssen daher ein Interessenausgleich zwischen allen Beteiligten hinbekommen.“

Ebenfalls äußerte sich die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und nordhessische Abgeordnete Wiebke Knell zur Problematik am Edersee: „Der Edersee ist für die Region hier ein touristischer Hot-Spot. Problematisch ist es aber, wenn in der Hauptferienzeit kein Wasser mehr im See ist. Niemand will schließlich mit seinen Kindern im Schlamm Schlauchboot fahren. Hier müssen wir einen Kompromiss zur Schifffahrt auf der Weser finden. Ein bspw. 10cm niedrigerer Pegel an der Weser würde am Edersee viele Probleme lösen. Leider hat der Ministerpräsident Volker Bouffier bisher nichts getan, obwohl er diese Problematik zur Chefsache gemacht hat. Aus diesem Grund haben wir auch eine große Anfrage (DS 20/168) an die Landesregierung gestellt.“

Die Große Anfrage der FDP-Landtagsfraktion umfasst 34 Fragen, die die Bewirtschaftung und die touristische Bedeutung des Edersees hervorheben sollen. Die Antworten der Landesregierung stehen derzeit noch aus.